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Abendwind und Sonnenbrand
Ein kannibalisches Open-Air-Musical von Volker Dietzel nach Nestroys Übersetzung von Emile Francois Gilles ozeanischer Burleske. Musik: Paul Kaufmann |
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Kannibale beim Kochen |
Auf der Insel des Häuptling Abendwind herrscht eine gute alte Kannibalenkultur. Zwar gibt es immer weniger frisches Fleisch, aber die Tradition wird hochgehalten. Nur Abendwinds Tochter Atala will so gar nicht in die Familie passen. Sie ist Vegetarierin.
Häuptling Sonnenbrand von der Nachbarinsel, der von den Europäern schon entdeckt und unheimlich stolz darauf ist, wird zum Staatsbesuch erwartet. Aber was soll man ihm vorsetzen? |
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Schiffbrüchiger Frisör mit junger Wilder |
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Die Rettung naht in Form von Arthur, einem Schiffbrüchigen Friseur, der von Atala gefunden und mit Liebe überschüttet wird. Allerdings ist er für ihren Vater ein gefundenes Fressen. Der geschlachtete und lecker zubereitete Arthur wird Häuptling Sonnenbrand vorgesetzt, der es sich schmecken läßt, bis er erkennen muß, daß er seinen eigenen Sohn verspeist hat.
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Atala entdeckt den Entdecker |
Diese diplomatische Krise löst sich dadurch, daß Arthur in Wirklichkeit natürlich nicht geschlachtet wurde und Hochzeit mit Atala feiern kann.
Das ist der erzählerische Rahmen zu unserer Annäherung an die Probleme der Dritten Welt, die unsere Erste ihr verschafft hat. Doch keine Angst, die Sieger der Geschichte bleiben wir Europäer - wenn auch die Dummen. |
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Email an Apron oder Email an Webmaster Letzte Änderung: 13.03.2002
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