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Die Frauen von Workuta

Die Frauen von Workuta

Eine Theatercollage nach Zeitzeuginnenberichten

Premiere 09.11.2022 / Spieldauer 150 Minuten / eine Pause

Die Frauen von Workuta - Plakat
Die Frauen von Workuta - Plakatvon Martin Patze
Stellen Sie sich vor, Sie gehen nach einem lustigen Abend nach Hause. Unterwegs hält ein Auto an. Zwei Männer steigen aus und Sie verschwinden von jetzt auf gleich. Niemand weiß, wo Sie sind. So ähnlich erging es in den 50er Jahren tausenden Menschen in Ostdeutschland. Einige kamen nach Jahren wieder, andere blieben für immer verschwunden. 6 Zivilistinnen, die sich nicht kennen, werden unabhängig voneinander durch den russischen Geheimdienst verschleppt. Aus dem Leben gerissen. Niemand weiß, wo die Frauen abgeblieben sind. Wochen- und monatelange Verhöre folgen. Dann das Urteil. Eine Reise in eine ungewisse Zukunft mit unbekannten Ausgang beginnt. Tauchen Sie ein in die wahren Begebenheiten verschleppter Frauen aus Ostdeutschland der 50er Jahre. Aus dokumentarischen Berichten von 6 Frauen entstehen bildreiche Szenen und musikalische Collagen.

Hinweis: Anders als im Newsletter angekündigt, findet die gesamte Vorstellung im Turm-Rondell statt.

Am 18.01.2023 mit einem Nachgespräch mit Niklas Poppe von der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale).

Zu sehen
  • Anja Jünger Helga Starke, Sonja, eine Mutter
  • Lydia Viloria Hertha Voigt, eine Russin, Krankenschwester
  • Andrea Martin Rosel Görlach, Mutter 1, Mutter 2, eine Russin
  • Katja Röder Gerda Zimmert, Anita Hildebrand, Freundin
  • Wendeline Blazejewski Ursula Rumin, Magdalena
  • Martin Kreusch NKWD-Soldat, Heini Fritsche, Soldat im GULag
  • Martin Sommer NKWD-Soldat, Alfred, Soldat im GULag, Sekretär für Agitation und Propaganda
  • Ingo Leibnitz NKWD-Soldat, Vater Hertha Voigt, Soldat im GULag, Vater Anita, Mitarbeiter des MfS
  • Martin Patze NKWD-Soldat, Soldat im GULag
Zu hören
Zu spüren
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